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VOLLMOBILE SCHLACHTUNG kleiner Wiederkäuer – MODELLPROJEKT
Ausgangssituation
Aus Gesprächen in der Öko-Modellregion wurde deutlich: Schaf- und Ziegenhalter haben einen Vermarktungsengpass, weil es keine regionale, tierwohlgerechte Schlachtmöglichkeit gibt. Das Projekt setzt genau hier an – mit Uria e.V. als Praxispartner und gefördert über das Bundesprogramm RegioKost.
01. Unsere Lösung
Gemeinsam mit Uria e.V. entwickeln wir eine vollmobile Schlachteinheit (PKW-Anhänger) für Schaf und Ziege mit integrierter Kühlung. Die Tiere bleiben auf dem Hof, die Schlachtung erfolgt direkt vor Ort; benötigt werden nur Strom- und Wasseranschlüsse. Wir
entwickeln Funktions- und Prozesskonzept,
klären rechtliche Anforderungen mit LAVES und Veterinärämtern,
begleiten Bau und Erprobung der Einheit mit Pilotbetrieben und
erstellen ein Logistik- und Auslastungskonzept, das Fahrwege und Standzeiten minimiert.
Dazu kommen ein skalierbares Geschäftsmodell (inkl. Serienbau-Kalkulation) sowie Transferprodukte wie das Handbuch „Vollmobile Schlachtung“, Online-Infos, Fachveranstaltungen und Messeauftritte.
02. Besondere Herausforderung
Die Herausforderung liegt im Zusammenspiel von Technik, Tierwohl, Hygiene und Recht: Die komplette Prozesskette muss in einem 3,5-t-Anhänger lebensmittelrechtlich einwandfrei ablaufen. Besonders sensibel ist die Organisation der amtlichen Untersuchung und des Genussstempels im mobilen System.
Wir begegnen dem durch enge Zusammenarbeit mit Uria e.V., frühe Einbindung von Betrieben und Behörden sowie eine kompakte, praxisnahe Dokumentation (Abläufe, Checklisten, Handbuch), die Transfer und Akzeptanz erleichtert.
Projektpartner:
Website:
Zeitraum:
Januar 2026 bis September 2027
Kategorie:
Landwirtschaft & Moore
Kontakt
Nikolaus Roleff
Projektleitung
Rufen Sie uns an
+49 157 80628675
Schreiben Sie uns
nikolaus.roleff@kommunezukunft.de
Förderung






